Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

 

Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis - Seminardetails


aktuelles Semester: WS22/23
Benutzername: Passwort:

Das Online-KomVor ermöglicht nach der Registierung das Erstellen eines persönlichen Stundenplanes für die eigene Planung.

Die Seminaranmeldung erfolgt in beiden Bachelor Studiengängen in zwei Phasen unter "Prüfungsverwaltung" im
Online Studierenden Support Center (OSSC) >>
Erste OSSC-Seminaranmeldung bis 18.07.2022, 14:00 Uhr
Zweite OSSC-Seminaranmeldung bis 26.09.2022, 14:00 Uhr

(Mehr Infos in der Hilfe)

Seminare (Bachelor) >> 
Seminare (Master) >> 
Semester wählen >> 
Registrieren >> 
Hilfe >> 

 
Semester:WS22/23
 
Titel:

Rassismuskritische Soziale Arbeit. Perspektiven aus Theorie und Praxis

 
 
Lehrgebiet/Studienbereich:Politikwissenschaften 
 
Scheine / Modul:BA Soz Prüfungen G 3.1/2.SOZ, Modul: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfungsordnung 2011/2015/2021)
BA Soz Prüfungen G 3.1/2.POL, Modul: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfungsordnung 2011/2015/2021)
BA SA/SP Prüfungen WM.2: Wahlmodul (Prüfungsordnung 2021 ab Sommersemester 2022)

BA Kind Prüfung WA.1: Wahlmodul (Prüfungsordnung 2014/2015/2021)
BA SA/SP Prüfungen WM.1/2: Wahlmodul (Prüfungsordnungen 2011/2015)
BA SA/SP Prüfung WM.1: Wahlmodul (Prüfungsordnung 2021 ab Sommersemester 2022)
 
DozentIn:Büyükmavi, Meltem, M.A.
 
Seminarformat:Seminar möglichst vor Ort, nur soweit das nicht möglich ist, online

(Aktuelle Planung - Die konkrete Umsetzung besprechen die Lehrenden mit den Studierenden zum Seminarbeginn in der ersten Sitzung. Hinweise zum Seminarstart finden Sie in Moodle.)
 
Zeit:Donnerstag,
14:30 Uhr bis 17:45 Uhr
Seminarumfang:4 SWS
Seminarbeginn:13.10
 
Raum:03.2.041
 
Kommentar:
[editieren]

Teilnahmebeschränkung:

Dieses Seminar ist auf 35 TeilnehmerInnen beschränkt. (Angemessene Seminargröße für sensitive Diskussionen.)

Inhalt:

Soziale Arbeit ist eine Menschenrechtsprofession. Die damit verbundene Verantwortung macht für Sozialarbeiter*innen eine selbstreflexive Auseinandersetzung mit Rassismus als historisch gewachsenes und nach wie vor wirkmächtiges gesellschaftliches Ungleichheitsverhältnis unerlässlich. 
Rassismus bleibt in seiner Alltäglichkeit und Normalität oft unsichtbar. Im Rahmen des Seminars werden wir gemeinsam aus einer intersektionalen Perspektive das notwendige Wissen um Geschichte, Kontinuitäten, Erscheinungsformen, Funktionen und Wirkungsweisen von Rassismus erarbeiten. Dies ermöglicht uns, rassistische(s) Wissen, Strukturen, Muster und Praxen im gesellschaftlichen und beruflichen Alltag überhaupt zu erkennen als Voraussetzung dafür, unsere eigene gesellschaftliche Positionierung ebenso wie die eigene(n) Haltung und Wahrnehmungsmuster dahingehend rassismuskritisch zu reflektieren. Gegenstand sollen dabei auch Herausforderungen resultierend aus dem Spannungsfeld zwischen einem menschenrechtlichen und daher notwendigerweise auch rassismuskritisch orientierten Berufsverständnis der Sozialen Arbeit und den durch soziale Differenzen und Ungleichheiten geprägten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der beruflichen Praxis sein. 

Empfehlungen zu speziellen Kenntnissen und Bereitschaften:

Bereitschaft zur Reflexion eigener Wahrnehmungs- und Handlungsmuster und zu multiperspektivischen Diskussionen

Arbeitsformen:

Vorträge, Präsentationen, Text-/Medienarbeit, Diskussionsrunden, Kleingruppenarbeit, Reflexionsphasen, Fallbesprechungen, Moderationen, Referate

Prüfungsleistungen bzw. Testat:

Schriftliche Ausarbeitung eines Themas mit Bezug zum Seminar (10–12 Seiten), Präsentation im Seminar (ca. 20–30 Minuten) und Dokumentation der sich anschließenden Diskussion (1–2 Seiten) (in Gruppenarbeit)

Basisliteratur:

Rommelspacher, Birgit: Was ist eigentlich Rassismus? In: Melter, Claus/ Mecheril, Paul (2009): Rassismuskritik, Band I: Rasismustheorie und -forschung. Schwalbach: Wochenschau Verlag, S. 25-38.

Auma, Maureen-Maisha (2018): Rassismus: Eine Definition für die Alltagspraxis. Hrsg. von Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) e. V., https://www.vielfalt-mediathek.de/wp-content/uploads/2020/12/raaberlindorassismuseinedefinitionfrdiealltagspraxis_vielfalt_mediathek.pdf [Zugriff am 24.05.2022].

Riegel, Christine/Scharathow, Wiebke (2012): Mehr sehen, besser handeln. Intersektionalität als Reflexionsinstrument in der Sozialen Arbeit. In: Sozial Extra, 9|10, Praxis aktuell Intersektionalität, S. 20-23.

Weitere Literaturhinweise werden zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.

 
Anwesenheit:Ein grundlegendes Ziel des Studiums sind auch die in den Modulhandbüchern beschriebenen Sozial- und Subjektkompetenzen im Bereich der Kommunikation und der sozialen Interaktion. Gerade diese Kompetenzen werden zu einem wesentlichen Anteil auch in der Begegnung in den Seminaren erworben. Insofern ist Ihre Teilnahme wichtig!

Für dieses Seminar ist die Teilnahme nach § 12 Abs. 6 der RahmenPO aber keine formale Voraussetzung für die Prüfung oder das Testat. Bitte beachten Sie, dass Sie sich die Inhalte und Kompetenzen, die in den Seminarsitzungen vermittelt werden, selbstständig aneignen müssen, wenn Sie nicht teilnehmen. Sie haben keinen Anspruch, dass alle Inhalte der Seminarsitzungen auch in anderer Form bereitgestellt werden, ggf. müssen sie diese selbst recherchieren und erlernen.

In Seminaren mit Referaten, Präsentationen u.ä. als Prüfungsleistung oder Testat ist eine Anwesenheit an der dafür festgelegten Sitzung in jedem Fall als Prüfungs- bzw. Testattermin erforderlich (sofern keine Regelung zum Nachteilsausgleich bzw. zur angemessenen Berücksichtigung familiärer Fürsorge eingreift).

In Seminaren mit Prüfungen/Testaten in Gruppenarbeit, Referaten, Präsentationen u.ä. müssen Sie außerdem an dem im KomVor oder im Seminar ggf. angegebenen Termin zur Abstimmung der Gruppen bzw. der Themen und Termine für Referate, Präsentationen u.ä. teilnehmen oder sich entsprechend der Angaben des/der Lehrenden bei ihm/ihr melden um das abzustimmen – ggf. müssen Sie sich dann selbst eine Gruppe suchen oder Sie werden zu einem Thema, Termin bzw. einer Gruppe zugewiesen.

 
Seminaranmeldung:Die Online-Seminaranmeldung in den Bachelor-Studiengängen und im Master Empowerment Studies war nur bis zum 26.09.2022, 14:00 Uhr möglich.

Informationen zur Vergabe von freien Plätzen.

 
Prüfungsanmeldung und Testatanmeldung:Frist zur Prüfungs- und Testatanmeldung für dieses Seminar:
16.09.2022 bis 02.11.2022


Wenn Sie im OSSC einen Seminarplatz erhalten haben (in den Masterstudiengängen ggf. abweichende Regelungen beachten) oder wenn der*die Dozent*in Sie nachträglich im Seminar zugelassen hat, müssen Sie sich zusätzlich innerhalb der oben genannten Frist selbst im OSSC zur Prüfung bzw. zum Testat anmelden.
Online Studierenden Support Center (OSSC) >>
(soweit nicht oben im Kommentar anders angegeben).

Die Prüfungsanmeldung (auch zur Anmeldung zum Testat) finden Sie im OSSC nach Login unter "Prüfungsverwaltung", eine Beschreibung des Verfahrens finden Sie hier:
Infos zur Prüfungs- und Testatanmeldung >>

 
eigener Stundenplan:Die Vormerkung für den persönlichen Stundenplan ist erst nach dem Login möglich. Ihre Logindaten erhalten sie nach der Registrierung für das Online-KomVor.