Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

 

Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis - Seminardetails


aktuelles Semester: SS24
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Semester:SS24
 
Titel:

(Hochschul-)Bildung und soziale Ungleichheit - soziologische Theorien, Institutionen und sozialstrukturelle Einbettung

 
 
Lehrgebiet/Studienbereich:Soziologie 
 
Scheine / Modul:BA Soz Prüfungen A 3.1, Modul: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfungsordnung 2011/2015/2021)
BA Soz Prüfungen S 4.1-3: Schwerpunkt: Bildung und Soziale Arbeit (Prüfungsordnung 2011/2015/2021)
BA Kind Prüfung SP4.1-3: Schwerpunkt: Bildung und Soziale Arbeit (Prüfungsordnung 2014/2015/2021)
BA Soz Prüfungen S 6.1-3: Schwerpunkt: Exklusion-Inklusion-Diversity (Prüfungsordnung 2011/2015/2021)
BA Kind Prüfung SP6.1-3: Schwerpunkt: Exklusion-Inklusion-Diversity (Prüfungsordnung 2014/2015/2021)

BA Kind Prüfung WA.1: Wahlmodul (Prüfungsordnung 2014/2015/2021)
BA SA/SP Prüfungen WM.1/2: Wahlmodul (Prüfungsordnungen 2011/2015)
BA SA/SP Prüfung WM.1: Wahlmodul (Prüfungsordnung 2021 ab Sommersemester 2022)
 
DozentIn:Evertz, Sabine, Dr.
 
Seminarformat:Seminar möglichst vor Ort, nur soweit das nicht möglich ist, online

(Aktuelle Planung - Die konkrete Umsetzung besprechen die Lehrenden mit den Studierenden zum Seminarbeginn in der ersten Sitzung. Hinweise zum Seminarstart finden Sie in Moodle.)
 
Zeit:Donnerstag,
08:30 Uhr bis 11:45 Uhr
Seminarumfang:4 SWS
Seminarbeginn:18.04
 
Raum:03.1.033
 
Kommentar:
[editieren]

Teilnahmebeschränkung:

Dieses Seminar ist auf 60 TeilnehmerInnen beschränkt. (Ungleichheitsanalysen im Kleingruppenformat)

Inhalt:

Bildung stellt eine zentrale Ressource für Lebenschancen dar und so wundert es nicht, dass sich die soziologische Ungleichheitsforschung im Besonderen mit Fragen nach ungleichen Bildungschancen und der Bedeutung von Bildungsinstitutionen beschäftigt. Das Seminar gibt eine Einführung in Zusammenhänge zwischen Bildung und sozialer Ungleichheit. Im ersten Teil werden soziologische Grundlagen vermittelt: Es geht um sozialen Wandel und die Einbettung des gesellschaftlichen Teilbereichs „Bildung“ in die Sozialstruktur Deutschlands. In diesem Rahmen werden auch ältere bis aktuelle Ansätze zur sozialen Ungleichheit behandelt und (deren Entwicklung) vor dem Hintergrund der jeweiligen gesellschaftlichen Diskurse diskutiert. Im zweiten Teil steht die Bildung im Fokus und es werden Institutionen – Schule, berufliche Bildung, Hochschule und Weiterbildung –, theoretische Ansätze sowie Ergebnisse der Bildungsforschung beleuchtet. Der Fokus liegt dabei auf der Institution Hochschule. Daran anknüpfend wird im dritten Teil die Chance gegeben, die eigene Studierpraxis soziologisch zu reflektieren wie auch die Beratungs- und Unterstützungsinfrastruktur sowie die Mitgestaltungsmöglichkeiten an der Hochschule und am Fachbereich kennenzulernen.

Arbeitsformen:

Vorträge und Präsentationen der Dozentin, Partner*innen- und Gruppenarbeiten, Textarbeit, Diskussionen, Reflexionsübungen, Referate und aktivierende Methoden von Studierenden

Prüfungsleistungen bzw. Testat:

Es stehen die folgenden drei Prüfungsleistungen zur Auswahl (die Auswahl und Terminabstimmung für die Prüfungsleistung und das Vorgespräch erfolgt in der ersten und in der zweiten Seminarsitzung):

Möglichkeit 1: Hausarbeit (8 Seiten, zzgl. Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und Literaturverzeichnis) + verpflichtende Teilnahme an einem Vorgespräch (im Rahmen einer Seminarsitzung) + mündlicher Kurzinput zu Beginn einer Seminarsitzung mit Rückblick auf das Seminarthema der Vorwoche (5 Minuten)

Möglichkeite 2: Referat (20 Minuten bei Einzelreferaten) + Handout (2 Seiten) + verpflichtende Teilnahme an einem Vorgespräch (im Rahmen einer Seminarsitzung)

Möglichkeit 3: vierwöchiges Studienwochenbuch (insg. 5 Seiten) + verpflichtende Teilnahme an einem Gruppen-Vorgespräch (im Rahmen einer Seminarsitzung) + als Gruppe (alle mit Studienwochenbuch als Prüfungsleistung, insg. max. 4 Personen) Gestaltung von 90 Minuten im Rahmen der letzten Seminarsitzung mit einem aktivierenden Part und mit einem Gruppen-Bericht über die eigenen Erfahrungen mit dieser Reflexionsmethode und ersten Ideen zur Weiterentwicklung.

Sonstige Informationen:

Zur Prüfungsleistung, Möglichkeit 3: Beim Studienwochenbuch handelt es sich um eine Reflexionsmethode, die Ihnen die Möglichkeit gibt, die eigene in den (Studien-
)Alltag eigebettete Studierpraxis (u. a. Lerngewohnheiten, Zeitmanagement, Prioritätensetzungen, verfügbare Ressourcen wie Zeit) zu reflektieren und schriftlich festzuhalten. Zudem können im Studienwochenbuch über die Studierpraxis hinausgehende Erlebnisse und Empfindungen notiert werden. Ein zeitgenaues Aufzählen von Aktivitäten – im Sinne eines Was?, Wann?, Wo?, Wie gemacht? – ist nicht erforderlich, kann aber für den Erkenntnisgewinn hilfreich sein und beispielsweise an einem oder zwei Tagen im Rahmen der vier Wochen ausprobiert werden. Ich freue mich darauf, mit Ihnen diese Zur PrüfungsleistungReflexionsmethode zu erproben und gerne auch weiterzuentwickeln. In einer Seminarsitzung werden wir uns theoretisch und praktisch mit Lehr- bzw. Lernmethoden beschäftigen (wie Gruppenarbeiten, World Café, Placemat, Moderationsmethode); auf diese Kenntnisse und Erfahrungen können Sie für die Gestaltung der letzten Seminarsitzung zurückgreifen.
Das Studienwochenbuch umfasst insgesamt 5 Seiten (bei Bedarf mehr); je Woche 1 Seite und 1 Seite abschließende Reflexion über z. B. Entwicklungen oder Unterschiede im Semesterverlauf sowie über das Erleben des Studienwochenbuchschreibens als solches.

Basisliteratur:

Burzan, Nicole (2011). Soziale Ungleichheit. Eine Einführung in die zentralen Theorien (4. überarb. Auflage). Wiesbaden: VS-Verlag.

Hradil, Stefan (2005). Soziale Ungleichheit in Deutschland (8. Auflage). Wiesbaden: VS-Verlag.

Kupfer, Antonia (2011). Bildungssoziologie. Theorien – Institutionen – Debatten. Wiesbaden: VS-Verlag.

Mau, Steffen/Verwiebe, Roland (2020). Soziale Ungleichheit und Sozialstruktur. In Hans Joas und Steffen Mau (Hrsg.), Lehrbuch der Soziologie (4., vollständig überarbeitete Auflage) (S. 347–378). Frankfurt/New York: Campus.

 
Anwesenheit:Ein grundlegendes Ziel des Studiums sind auch die in den Modulhandbüchern beschriebenen Sozial- und Subjektkompetenzen im Bereich der Kommunikation und der sozialen Interaktion. Gerade diese Kompetenzen werden zu einem wesentlichen Anteil auch in der Begegnung in den Seminaren erworben. Insofern ist Ihre Teilnahme wichtig!

Für dieses Seminar ist die Teilnahme nach § 12 Abs. 6 der RahmenPO aber keine formale Voraussetzung für die Prüfung oder das Testat. Bitte beachten Sie, dass Sie sich die Inhalte und Kompetenzen, die in den Seminarsitzungen vermittelt werden, selbstständig aneignen müssen, wenn Sie nicht teilnehmen. Sie haben keinen Anspruch, dass alle Inhalte der Seminarsitzungen auch in anderer Form bereitgestellt werden, ggf. müssen sie diese selbst recherchieren und erlernen.

In Seminaren mit Referaten, Präsentationen u.ä. als Prüfungsleistung oder Testat ist eine Anwesenheit an der dafür festgelegten Sitzung in jedem Fall als Prüfungs- bzw. Testattermin erforderlich (sofern keine Regelung zum Nachteilsausgleich bzw. zur angemessenen Berücksichtigung familiärer Fürsorge eingreift).

In Seminaren mit Prüfungen/Testaten in Gruppenarbeit, Referaten, Präsentationen u.ä. müssen Sie außerdem an dem im KomVor oder im Seminar ggf. angegebenen Termin zur Abstimmung der Gruppen bzw. der Themen und Termine für Referate, Präsentationen u.ä. teilnehmen oder sich entsprechend der Angaben des/der Lehrenden bei ihm/ihr melden um das abzustimmen – ggf. müssen Sie sich dann selbst eine Gruppe suchen oder Sie werden zu einem Thema, Termin bzw. einer Gruppe zugewiesen.

 
Seminaranmeldung:Die Online-Seminaranmeldung in den Bachelor-Studiengängen und im Master Empowerment Studies war nur bis zum 25.03.2024, 14:00 Uhr möglich.

Informationen zur Vergabe von freien Plätzen.

 
Prüfungsanmeldung und Testatanmeldung:Frist zur Prüfungs- und Testatanmeldung für dieses Seminar:
29.03.2024 bis 06.05.2024


Wenn Sie im OSSC einen Seminarplatz erhalten haben (in den Masterstudiengängen ggf. abweichende Regelungen beachten) oder wenn der*die Dozent*in Sie nachträglich im Seminar zugelassen hat, müssen Sie sich zusätzlich innerhalb der oben genannten Frist selbst im OSSC zur Prüfung bzw. zum Testat anmelden.
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(soweit nicht oben im Kommentar anders angegeben).

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