Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

 

Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis - Seminardetails


aktuelles Semester: WS20/21
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Semester:SS15
 
Titel:

Online-Seminar: Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession

 
 
Lehrgebiet/Studienbereich:Politikwissenschaften 
 
Scheine / Modul:BA SA/SP Prüfung G 3.1.1, Modul: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfungsordnungen bis 2010)
BA SA/SP Prüfung G 3.1.2, Modul: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfungsordnungen bis 2010)
BA SA/SP Prüfung G 3.2, Modul: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfungsordnungen bis 2010)
BA SA/SP Prüfungen G 3.1/2, Modul: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfungsordnung 2011/2015)
BA Kind Prüfung E 7.1, Modul: Gesellschaftliche und rechtliche Rahmendbedingungen (Prüfungsordnung 2010)
BA Kind Prüfung E3.2.1: Soziale und politische Rahmungen von Kindheit und Familie (Prüfungsordnung 2014/2015)
BA Kind Prüfung WA.1: Wahlmodul (Prüfungsordnung 2014/2015)
BA SA/SP Prüfungen WM.1/2: Wahlmodul (Prüfungsordnungen ab 2011)
 
DozentIn:Eberlei, Walter, Prof. Dr.
 
Zeit:Dienstag,
18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Seminarumfang:4 SWS
Seminarbeginn:14.04
 
Raum:1.85 Hörsaal
 
Kommentar:
[editieren]
Vorweg: Alle folgenden Informationen sowie ein einführendes Video finden Sie in gebündelter Form auch auf der moodle-Plattform des Seminars, die bis zum Seminarbeginn am 14. April 2015 zu Ihrer Information frei zugänglich ist (danach nur noch für angemeldete Studierende). LINK: https://elearning.soz-kult.fh-duesseldorf.de/moodle/course/view.php?idnumber=ss15_eberlei_online-seminar_menschenrechte

Diese Veranstaltung wird überwiegend als E-learning-Seminar angeboten. Der "Präsenztermin" dienstags findet in der Regel im "virtuellen Seminarraum" auf der moodle-Plattform statt (den Sie von zuhause aus erreichen, von Ihrem internetfähigen Smartphone aus oder auch aus dem PC-Pool). Zu Beginn und zum Abschluss des Seminars gibt es "physische" Präsenztermine auf dem Campus.

Terminplanung (für Präsenztermine auf dem Campus):
Dienstag, 14. April 2015, 18-19.30 Uhr (u.a. Eintragung in die Prüfungsliste; Einführung in das Seminar, Arbeitsweisen, Prüfungsleistungen, moodle-Technik u.a.m.)
Dienstag, 21. April 2015, 18-19.30 Uhr (letztmalig Eintragung in die Prüfungsliste; Fortsetzung der Einführung)
Dienstag, 30. Juni, 18-19.30 Uhr (Seminarabschluss)

Ansonsten: "Virtuelles" Seminar dienstags von 18-19.30 Uhr via moodle-Videokonferenz (jeweils mit Übungen und Diskussionen zu Aspekten der aktuell laufenden Online-Einheit).

Darüber hinaus gilt: freie Zeiteinteilung für die Bearbeitung der Online-Lerneinheiten. Jede der insgesamt 10 Online-Einheiten ist für mindestens zwei Wochen verfügbar, die letzten drei Online-Lerneinheiten können bis zum 31. August abgeschlossen werden, die erste Einheit ist bereits JETZT zugänglich (auch ohne Seminaranmeldung).

Regelmäßige Mitarbeit ist erforderlich. Dafür muss individuell Zeit eingeplant werden. Im Modulhandbuch sind für dieses Seminar insgesamt ca. 156 Arbeitsstunden vorgesehen (inkl. der üblichen Seminartermine). In diesem E-learning-Seminar reduziert sich die "physische" Kontaktzeit auf (3 Sitzungstermine x 1,5 h) nur 4,5 Stunden. Außerhalb der "physischen" Kontaktzeit haben Sie also ca. 150 Arbeitsstunden für das Seminar zur Verfügung. Für die Bearbeitung einer Online-Lerneinheit sind insgesamt etwa 6-8 Stunden zu kalkulieren (inkl. Lesezeiten, Vorlesungen via Video, Übungsaufgaben, Diskussion in Foren etc.). Darüber hinaus biete ich Ihnen Vertiefungsmöglichkeiten für das Selbststudium an.

Empfehlung: Führen Sie ein workload-Tagebuch, um nachzuhalten, wie viel Zeit Sie tatsächlich für das Seminar aufwänden. Zur genauen Workload-Kalkulation finden Sie eine entsprechende Aufstellung auf der moodle-Plattform.

Inhalt:

Soziale Arbeit versteht sich als Menschenrechtsprofession. Die grundlegenden Menschenrechte spiegeln sich auf nationaler Ebene in den ersten Artikeln des Grundgesetzes. Darüber hinaus hat die Bundesrepublik Deutschland (so wie die meisten anderen Staaten der Welt) zahlreiche internationale Menschenrechtsverträge und –konventionen ratifiziert, darunter den Zivilpakt, den Sozialpakt, die Konventionen über Frauenrechte sowie Kinderrechte und nicht zuletzt die Europäische Menschenrechtskonvention. Menschenrechte sind damit unveräußerlicher Rahmen und Maßstab für gesellschaftliche und politische Prozesse auf nationaler wie internationaler Ebene.

Soziale Arbeit orientiert sich an diesem normativen Rahmen und der ihm innewohnenden Dynamik. Dies bedeutet zunächst eine Abkehr vom Almosen-, Fürsorge- und Hilfedenken. Menschen sind Rechtsträger und staatliche Institutionen dazu verpflichtet, diese Rechte zu achten, zu schützen und zu gewährleisten (Pflichtentrias). Soziale Arbeit im 21. Jahrhundert ist nicht nur diesem Denken, sondern auch dem damit verbundenen gesellschaftlichen Auftrag verpflichtet. Nationale wie internationale Verbände von SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen haben diese Neuorientierung in entsprechenden Erklärungen deutlich gemacht.

In dieser Veranstaltung können die Studierenden sich grundlegende Kenntnisse der Menschenrechte erarbeiten und ihre Bedeutung und Umsetzung auf nationaler wie internationaler Ebene kritisch reflektieren. Konkrete Handlungsperspektiven – insbesondere auch im Rahmen der Sozialen Arbeit – werden erarbeitet und diskutiert.

Am Ende des vergangenen Semesters (WS 2014-15), in dem ich diese Veranstaltung angeboten habe, stellte ich den TeilnehmerInnen in einen anonymen Fragebogen folgende Frage: Wie sinnvoll war es, sich im Studium mit diesen Inhalten zu beschäftigen? Die Antworten:

"Vollständig": 81 Prozent
"Teilweise": 19 Prozent
"Ein wenig": 0 Prozent
"Gar nicht": 0 Prozent
"Weiß nicht": 0 Prozent

Empfehlungen zu speziellen Kenntnissen und Bereitschaften:

Einige der Lehr-/Lernmaterialien - z.B. einige Filme, aber auch Texte - sind in englischer Sprache. Grundkenntnisse des Englischen (passiv: lesen/zuhören/verstehen) werden vorausgesetzt.

Arbeitsformen:

Abgesehen von den physischen Präsenzterminen (Terminplanung siehe oben) wird die E-learning-Plattform moodle zum Seminarraum. Eigene Arbeitszeiten können weitgehend individuell festgelegt werden. Auf der moodle-Plattform werden regelmäßig Online-Lerneinheiten freigeschaltet. Dort finden sich auch die zu lesende Literatur sowie Übungsaufgaben, die regelmäßig zu bearbeiten sind.

Prüfungsleistungen bzw. Testat:

Von den 10 Online-Lerneinheiten müssen mindestens 8 durch entsprechende Übungsaufgaben sinnvoll bearbeitet werden (die erste Einheit ist bereits jetzt freigeschaltet und kann VOR Beginn der Vorlesungszeit durchgearbeitet werden, die letzten drei Einheiten können bis zum 31. August abgeschlossen werden). Wenn Sie diese Möglichkeiten nutzen, reduziert sich die Belastung während der Vorlesungszeit erheblich!

Hinweis: Wer das Seminar beginnt und mindestens vier Lerneinheiten bearbeitet hat, dann aber während des Semesters entscheidet, es noch nicht abzuschließen, kann sich die erfolgreich absolvierten Lerneinheiten bei der Wiederholung des Seminars im kommenden Semester anrechnen lassen.

Sonstige Informationen:

Im Rahmen des hier angebotenen Seminars wird es eine Einführung in moodle geben. Vorkenntnisse bzgl. moodle sind nützlich, werden aber nicht vorausgesetzt.

Basisliteratur:

Als erste Orientierung:
Spatscheck, Christian (2008): Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession. Begründung und Umsetzung eines professionellen Konzepts. In: Sozial Extra 5/6/2008, S.6-9. (Sie finden diesen Text auf der moodle-Seite des Seminars als pdf-Datei).


Im Seminar wird folgendes Buch als Basis für verschiedenen Themen verwendet:
Fritzsche, K. Peter (2009): Menschenrechte. Eine Einführung mit Dokumenten, Paderborn 2. Auflage 2009. Das Buch ist auch in der Lehrbuchsammlung der Bib erhältlich.

 
Seminaranmeldung:Die Online-Seminaranmeldung der ersten Phase in den Bachelor-Studiengängen war nur bis zum 27.07.2020 möglich. Informationen zur zweiten Phase und zur Vergabe von freien Plätzen. In allen Seminaren in den Grundmodulen der Bachelor-Studiengänge gibt es freie Plätze wenn nicht oben unter Teilnahmebeschränkung etwas anderes vermerkt ist.

 
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