Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

 

Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis - Seminardetails


aktuelles Semester: WS21/22
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Semester:SS16
 
Titel:

Propädeutik II: Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens am Beispiel der empirischen Untersuchung eines Service-Learning Projekts

 
 
Lehrgebiet/Studienbereich:Propädeutik 
 
Scheine / Modul:BA Soz Prüfungen P.2: Propädeutik/Projekt (Prüfungsordnung bis 2010)
BA Soz Prüfungen P.2: Propädeutik/Projekt (Prüfungsordnung 2011/2015)
 
DozentIn:Vetter, Jan, M.A.
 
Zeit:Montag,
14:30 Uhr bis 17:45 Uhr
Seminarumfang:4 SWS
Seminarbeginn:04.04
 
Raum:03.2.003
 
Kommentar:
[editieren]
Teilnahmebegrenzung:
Alle Propädeutikseminare sind teilnahmebegrenzt. Die Vergabe der Seminarplätze erfolgt in der Einführung in das erste Semester im September.

Inhalt:

Das Propädeutik-Seminar erstreckt sich über zwei Semester. Ziel des Seminars ist das Erlernen grundlegender wissenschaftlicher Arbeitstechniken und sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden. Der besondere Fokus dieses Seminars liegt auf der selbstständigen praktischen Anwendung des Erlernten in einem eigenen Forschungsprojekt. Die eigenen Forschungsprojekte werden in enger Begleitung der Lehrenden in zwei Teilen erarbeitet (ein Teil im Wintersemester, ein Teil im Sommersemester). In den anzufertigenden Forschungsarbeiten werden anhand einer konkreten Fragestellung Teilbereiche eines Service Learning-Projektes erforscht. Hierbei besteht die Möglichkeit (im Rahmen eines speziellen Mentoringsystems) an Forschungsprojekte der vorangegangenen Semester anzuknüpfen und diese fortzuführen.
Inhalte des Seminars sind unter anderem:

- Umgang mit Fachliteratur sowie Verständnis von Forschungsergebnissen und deren kritische Betrachtung
- Aufbau und Gestaltung wissenschaftlicher Texte
- Grundverständnis wissenschaftlichen Denkens, Arbeitens und Schreibens
- Eigenständige Entwicklung von Forschungsfragen und deren Bearbeitung
- Grundverständnis qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden
- Anwendung von qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden
- Auswertung und Interpretation von qualitativ und quantitativ ermittelten Daten
- Vorbereitung, Gestaltung und Durchführung von wissenschaftlichen Präsentationen und Vorträgen
- und Weiteres

Service-Learning ist ein aus den U.S.A. stammendes Bildungskonzept, welches Menschen verschiedener Altersgruppen die Möglichkeit gibt, im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements, Soziales Lernen im Sinne von der Entwicklung sozialer Fertigkeiten durch kooperatives Verhalten zu erleben. Anders als in den U.S.A. findet bürgerschaftliches Engagement (auch auf freiwilliger Basis) in Deutschland anders statt, weshalb sich auch das Bildungskonzept Service-Learning in Deutschland etwas anders gestaltet. Es zeichnet sich allerdings ein immer weiter zunehmender Trend hinsichtlich der Aufnahme von Service-Learning Programmen auch an Hochschulen ab. Gesellschaftliches Engagement ist mittlerweile vielerorts Voraussetzung, bspw. bei Bewerbungen um Studienplätze oder Stipendien, aber auch bei der Auswahl von Mitarbeitern in Firmen etc.
Im zu untersuchenden Düsseldorfer Projekt engagieren sich Schüler aus der Schule heraus in sozialen Einrichtungen, wodurch sie die Möglichkeit erhalten sich in einer neuen Umgebung auf sich alleine gestellt auszuprobieren und so Schlüsselkompetenzen und ihrer Persönlichkeit sowie ihr Gefühl für Eigenverantwortlichkeit zu stärken.

Empfehlungen zu speziellen Kenntnissen und Bereitschaften:

Von zentraler Bedeutung sind die kontinuierliche Mitarbeit und eigenständiges Engagement im Selbststudium. Interesse an Forschung und Wissenschaft sowie die Bereitschaft neues Kennenzulernen und sich selbst vielseitig auszuprobieren.

Arbeitsformen:

Seminaristischer Unterricht, Diskussion, Kleingruppenarbeit, Selbststudium, ggf. Exkursionen etc.

Prüfungsleistungen bzw. Testat:

Die Prüfungsleistung besteht aus drei Teilen: Veranstaltungsbezogenen Lernzieltests, einem Kurzvortrag der Forschungsergebnisse (ca. 10-15 Minuten) und einem vollständigen Forschungsbericht über die durchzuführende empirische Untersuchung (unbegrenzte Seitenanzahl).

Sonstige Informationen:

Das Seminar ist forschungsorientiert und behandelt vorrangig psychologische und erziehungs-wissenschaftliche Theorien.

Basisliteratur:

Bamberg, G., Baur, F. & Krapp, M. (2012). Statistik (17., überarb. Aufl.). München: Oldenbourg.

Bamberg, G., Baur, F. & Krapp, M. (2012). Statistik-Arbeitsbuch. Übungsaufgaben, Fallstudien, Lösungen (9., überarb. Aufl.). München: Oldenbourg.

Bosch, K. (2012). Statistik für Nichtstatistiker. Zufall und Wahrscheinlichkeit (6., korrig. u. aktual. Aufl.). München: Oldenbourg.

Bühner, M. & Ziegler, M. (2009). Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler. München: Pearson.

Deutsche Gesellschaft für Psychologie (Hrsg.) (2007). Richtlinien zur Manuskriptgestaltung (3., überarb. und erw. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.

Diekmann, A. (2010). Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendung (4. Aufl.). Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.

Flick, U. (2011). Qualitative Sozialforschung. Eine Einführung (4. Aufl.). Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.

Flick, U. (Hrsg.). (2009). Qualitative Forschung. Ein Handbuch (7. Aufl.). Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.

Lamnek, S. (2010). Qualitative Sozialforschung (5., überarb. Aufl.). Weinheim: Beltz.

Mayring, P. (2002). Einführung in die Qualitative Sozialforschung (5., überarb. u. neu ausgestatt. Aufl.). Weinheim: Beltz.

Mayring, P. (2010). Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken (11., aktual. u. überarb. Aufl.). Weinheim: Beltz.

Przyborski, A. & Wohlrab-Sahr, M. (2009). Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch (2., korrig. Aufl.). München: Oldenbourg.

Raithel, J. (2008). Quantitative Forschung. Ein Praxiskurs (2., durchges. Aufl.). Wiesbaden: VS.

Schäfer, T. (2010). Statistik I. Deskriptive und explorative Datenanalyse. Wiesbaden: VS.

Schäfer, T. (2010). Statistik II. Inferenzstatisitk. Wiebaden: VS.

Schaffer, H. (2009). Empirische Sozialforschung für die Soziale Arbeit. Eine Einführung (2., überarb. Aufl.). Freiburg im Breisgau: Lambertus.

 
Seminaranmeldung:Die Online-Seminaranmeldung der ersten Phase in den Bachelor-Studiengängen und im Master Empowerment Studies war nur bis zum 26.07.2021 möglich. Weitere Seminarwünsche können in der zweiten Phase bis zum 04.10.2021 abgegeben werden im
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In allen Seminaren in den Grundmodulen der Bachelor-Studiengänge und im ersten Semester des Master Empowerment Studies gibt es freie Plätze wenn nicht oben unter Teilnahmebeschränkung etwas anderes vermerkt ist. Studierende im ersten Semester geben ihre Seminarwünsche bis zur Frist der zweiten Phase ab.

 
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