Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

 

Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis - Seminardetails


aktuelles Semester: WS21/22
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Das Online-KomVor ermöglicht nach der Registierung das Erstellen eines persönlichen Stundenplanes für die eigene Planung.

Die Seminaranmeldung erfolgt in beiden Bachelor Studiengängen in zwei Phasen unter "Prüfungsverwaltung" im
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Erste OSSC-Seminaranmeldung bis 26.07.2021
Zweite OSSC-Seminaranmeldung bis 04.10.2021

(Mehr Infos in der Hilfe)

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Semester:WS21/22
 
Titel:

The Master's Tools Will Never Dismantle the Master's House – Einführung in Postkoloniale Theorien

 
 
Lehrgebiet/Studienbereich:Soziologie 
 
Scheine / Modul:BA Soz Prüfungen G 3.1/2.SOZ, Modul: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfungsordnung 2011/2015/2021)
BA Kind Prüfung WA.1: Wahlmodul (Prüfungsordnung 2014/2015/2021)
BA Soz Prüfungen WM.1/2: Wahlmodul (Prüfungsordnungen ab 2011)
BA Soz Prüfungen G 3.1/2, Modul: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfungsordnung 2011/2015)
 
DozentIn:González Athenas, Muriel, Dr.
 
Seminarformat:Aktuell ist nicht absehbar, inwieweit in diesem Semester Seminare in Präsenz stattfinden können. Die aktuelle Planung für dieses Seminar ist vor diesem Hintergrund:
Seminar möglichst vor Ort, nur soweit das nicht möglich ist, online

Die konkrete Umsetzung besprechen die Lehrenden mit den Studierenden zum Seminarbeginn online in Moodle oder in Videokonferenzen. Bitte beachten, dass auch bei Onlineseminaren ggf. Prüfungen in Präsenz stattfinden können.
 
Zeit:Montag,
11:00 Uhr bis 14:15 Uhr
Seminarumfang:4 SWS
Seminarbeginn:11.10
 
Raum:03.2.041 (ggf. online)
 
Kommentar:
[editieren]

Teilnahmebeschränkung:

Dieses Seminar ist auf 45 TeilnehmerInnen beschränkt. (Besondere Arbeitsformen)

Inhalt:

In diesem Seminar werden wir uns mit Postkolonialen Theorien und ihren Bezügen zu sozialen Bewegungen beschäftigen. Die Konzeptualisierung war genuin mit der Analyse von Macht und Ungleichverhältnissen verknüpft. Wir werden uns mit Selbst- und Fremdkonstruktionen, Zuweisungen, Markierungen, Imaginationen und Machtkonstellationen auseinandersetzen. Das interdisziplinäre Forschungsfeld der postkolonialen Theorie bietet Perspektiven, die das Augenmerk auf die Fortdauer, Folgen und Wirkmächtigkeit von kolonialen Diskursen Praktiken und Denkweisen auf gegenwärtige politische sowie wissenschaftliche Strukturen richtet. Wir widmen uns Ideen von Autor*innen wie Gaytari Spivak, Homi Bhabha, Edward Said, Audre Lorde (von der obiges Zitat stammt) u.v.m.
Es werden sowohl theoretische Konzepte durchleuchtet wie auch Konzepte die Bewegungen entspringen und einen eher praktischeren Bezug haben. Ziel ist es sich einen Überblick über die Ideen und die dazu gehörige Forschung zu verschaffen und v.a. zu verstehen.
Das Zitat (Titel des Seminars) soll darauf hinweisen, dass diese Theorien allesamt in Widerstand zu aktuellen gesellschaftlichen Praxen, Realitäten und Systemen entstanden sind und sie auch situiert angeeignet und angewendet werden sollten.

Empfehlungen zu speziellen Kenntnissen und Bereitschaften:

Die Bereitschaft zur selbständigen, auch umfangreichen Lektüre von theoretischen wie praktischen Formaten wird ebenso vorausgesetzt wie ein verantwortungsbewusster und sensibler Umgang mit politischen und viel diskutierten Themen. Interesse und Erfahrung an gemeinsamen Diskussionen und Reflexion wird vorausgesetzt.

Arbeitsformen:

Textarbeit vorab, Gruppen- und Einzelarbeit, Präsentationen, Posterpräsentationen. Es wird sowohl in Präsents als auch digital gearbeitet.

Prüfungsleistungen bzw. Testat:

Optional:


1. Referat (20 Minuten) mit Skizze (10 Seiten)
oder Posterpräsentationen (mit 2 seitiger Bibliographie) - die Themenvergabe findet in der ersten Sitzung des Seminras statt (11.!0.)

ODER

2. Hausarbeit (15 Seiten)

Basisliteratur:

Castro Varela/Dhawan, Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung, Bielefeld 2005.
Bhabha, Die Verortung der Kultur, Tübingen 2000.
Lorde, Sister Outsider, München 2021.
Spivak, Can the Subaltern speak?, Wien/Berlin 2020.
Ha et al., re/visionen, Münster 2016.
Said, Orientalismus, Frankfurt 2012.
Mignolo, Epistemischer Ungehorsam, Wien/Berlin 2012.
Conrad, Jenseits des Eurozentrismus, Frankfurt 2013.

 
Anwesenheit:Ein grundlegendes Ziel des Studiums sind auch die in den Modulhandbüchern beschriebenen Sozial- und Subjektkompetenzen im Bereich der Kommunikation und der sozialen Interaktion. Gerade diese Kompetenzen werden zu einem wesentlichen Anteil auch in der Begegnung in den Seminaren erworben. Insofern ist Ihre Teilnahme wichtig!

Für dieses Seminar ist die Teilnahme nach § 12 Abs. 6 der RahmenPO aber keine formale Voraussetzung für die Prüfung oder das Testat. Bitte beachten Sie, dass Sie sich die Inhalte und Kompetenzen, die in den Seminarsitzungen vermittelt werden, selbstständig aneignen müssen, wenn Sie nicht teilnehmen. Sie haben keinen Anspruch, dass alle Inhalte der Seminarsitzungen auch in anderer Form bereitgestellt werden, ggf. müssen sie diese selbst recherchieren und erlernen.

In Seminaren mit Referaten, Präsentationen u.ä. als Prüfungsleistung oder Testat ist eine Anwesenheit an der dafür festgelegten Sitzung in jedem Fall als Prüfungs- bzw. Testattermin erforderlich (sofern keine Regelung zum Nachteilsausgleich bzw. zur angemessenen Berücksichtigung familiärer Fürsorge eingreift).

In Seminaren mit Prüfungen/Testaten in Gruppenarbeit, Referaten, Präsentationen u.ä. müssen Sie außerdem an dem im KomVor oder im Seminar ggf. angegebenen Termin zur Abstimmung der Gruppen bzw. der Themen und Termine für Referate, Präsentationen u.ä. teilnehmen oder sich entsprechend der Angaben des/der Lehrenden bei ihm/ihr melden um das abzustimmen – ggf. müssen Sie sich dann selbst eine Gruppe suchen oder Sie werden zu einem Thema, Termin bzw. einer Gruppe zugewiesen.

 
Seminaranmeldung:Die Online-Seminaranmeldung der ersten Phase in den Bachelor-Studiengängen und im Master Empowerment Studies war nur bis zum 26.07.2021 möglich. Weitere Seminarwünsche können in der zweiten Phase bis zum 04.10.2021 abgegeben werden im
Online Studierenden Support Center (OSSC) >>
(soweit nicht oben im Kommentar anders angegeben)
Informationen zur zweiten Phase und zur Vergabe von freien Plätzen.

Die Seminaranmeldung finden Sie im OSSC nach Login unter "Prüfungsverwaltung", eine Beschreibung des Verfahrens finden Sie hier:
Infos zur Seminaranmeldung >>

In allen Seminaren in den Grundmodulen der Bachelor-Studiengänge und im ersten Semester des Master Empowerment Studies gibt es freie Plätze wenn nicht oben unter Teilnahmebeschränkung etwas anderes vermerkt ist. Studierende im ersten Semester geben ihre Seminarwünsche bis zur Frist der zweiten Phase ab.

 
Prüfungsanmeldung und Testatanmeldung:Frist zur Prüfungs- und Testatanmeldung für dieses Seminar:
24.09.2021 bis 04.10.2021


Wenn Sie im OSSC einen Seminarplatz erhalten haben (in den Masterstudiengängen ggf. abweichende Regelungen beachten) oder wenn der*die Dozent*in Sie nachträglich im Seminar zugelassen hat, müssen Sie sich zusätzlich innerhalb der oben genannten Frist selbst im OSSC zur Prüfung bzw. zum Testat anmelden.
Online Studierenden Support Center (OSSC) >>
(soweit nicht oben im Kommentar anders angegeben).

Die Prüfungsanmeldung (auch zur Anmeldung zum Testat) finden Sie im OSSC nach Login unter "Prüfungsverwaltung", eine Beschreibung des Verfahrens finden Sie hier:
Infos zur Prüfungs- und Testatanmeldung >>

 
eigener Stundenplan:Die Vormerkung für den persönlichen Stundenplan ist erst nach dem Login möglich. Ihre Logindaten erhalten sie nach der Registrierung für das Online-KomVor.